Menschen und ihr Handwerk: Zu Besuch bei Cup of Ink in Leipzig

3. November 2026

Ein Tattoo entsteht nicht einfach dadurch, dass jemand eine Tätowiermaschine in die Hand nimmt. Dahinter stecken Vorbereitung, Erfahrung, Konzentration und vor allem ein gutes Gespür für die Arbeit auf der Haut.

Für meine nächste Reportage aus „Menschen und ihr Handwerk“ durfte ich Kamila von Cup of Ink in ihrem kleinen Tattoostudio begleiten.

Dabei habe ich nicht nur das Tätowieren selbst fotografiert, sondern auch die vielen Details, die zu ihrem Arbeitsalltag gehören. Von der Vorbereitung über die Arbeit am Motiv bis zu den konzentrierten Momenten zwischendurch.

Ein Arbeitsplatz mit eigener Handschrift

Schon beim Betreten eines Tattoostudios gibt es einiges zu entdecken. Farben, Werkzeuge, Zeichnungen und die Einrichtung erzählen etwas über die Person, die hier arbeitet.

Bei Cup of Ink wollte ich deshalb nicht einfach einen neutralen Hintergrund suchen, vor dem Kamila für ein paar Portraits steht. Viel interessanter war für mich, sie dort zu fotografieren, wo sie täglich arbeitet.

Das Studio selbst gehört genauso zur Geschichte wie die Tätowiererin.

Konzentration, die man sehen kann

Während Kamila tätowiert, verändert sich ihre Aufmerksamkeit. Der Blick bleibt auf dem Motiv, die Hände arbeiten kontrolliert und jeder einzelne Schritt zählt.

Für mich sind genau das die Situationen, die eine Reportage interessant machen. Ich muss niemanden bitten, eine Tätigkeit für die Kamera nachzustellen. Ich kann beobachten, wie jemand tatsächlich arbeitet.

Dabei entstehen Bilder, die nicht nur zeigen, wer Kamila ist, sondern auch, wie sie ihr Handwerk ausübt.

Die Details machen den Unterschied

Beim Tätowieren findet ein großer Teil der Arbeit auf einer sehr kleinen Fläche statt. Die Maschine, die behandschuhten Hände, die Farbe und die Linien auf der Haut.

Mit der Kamera kann ich diese Details einzeln herausarbeiten. Was im normalen Arbeitsablauf oft nur wenige Sekunden Aufmerksamkeit bekommt, wird auf einem Foto plötzlich zum Hauptmotiv.

Gerade solche Nahaufnahmen ergänzen die Portraits und zeigen das Handwerk aus einer anderen Perspektive.

Mehr als ein Portrait für die Website

Ein gutes Portrait kann viel über einen Menschen erzählen. Für die Außendarstellung eines Unternehmens ist es aber oft nur ein Teil dessen, was gebraucht wird.

Bei Kamila sind neben den Portraits auch Bilder ihrer Arbeit, ihres Arbeitsplatzes und der verwendeten Materialien entstanden. Damit hat sie unterschiedliche Motive, die sie beispielsweise auf ihrer Website, bei Instagram oder für andere Veröffentlichungen verwenden kann.

Und trotzdem gehören die Aufnahmen zusammen, weil sie alle denselben Menschen und dieselbe Arbeit zeigen.

Ob in einer Werkstatt, einer Töpferei oder einem Tattoostudio: Mich interessiert bei solchen Reportagen vor allem, was die Menschen hinter einem Unternehmen täglich machen.

Bei Kamila waren es die konzentrierte Arbeit, die vielen kleinen Handgriffe und die besondere Atmosphäre ihres Studios.

Vielen Dank an Kamila von Cup of Ink, dass ich sie bei ihrer Arbeit begleiten und diese Einblicke fotografisch festhalten durfte.

Du möchtest deinen Betrieb, deine Arbeit und die Menschen dahinter ebenfalls auf diese Weise zeigen?

Dann schau dir gern meine weiteren Unternehmensreportagen an oder schreib mir einfach. Gemeinsam können wir überlegen, wie wir deinen Arbeitsalltag in Bildern festhalten.

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